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Südtirol – Einheit mit der Natur

Jan. 20., 2010 | 10:19 am


Waalweg

Menschen von Welt wissen es schon lange! Südtirol und das Trentino sind der Natur – auch wenn man es nicht glauben will – sehr nah. An manchen Orten hat sich die Hektik zwar schon durchgesetzt, doch kann man sich noch, wenn man will, ins Grüne zurückziehen, denn es ist nirgends wirklich weit bis zum Wald, in ein Weingut, eine Obstwiese oder auf die Wiese. Vor allem die Täler pflegen ihre Landschaft und sie tun gut daran. Im Hochpustertal sprechen allein schon die kürzlich in der Südtiroler Presse bekannt gegebenen, beliebtesten Namen für die „Urigkeit“ der Einwohner. Josef, Maria und Anna stehen da ganz oben auf der Liste. Ich find das sehr ursprünglich und traditionell. Entsprechend viele Almen und Berge sind da bei Sexten, im Ahrntal und Co. zu sehen. Auf der anderen Seite unseres Landes ist das Ultental an erster Stelle und auch wenn man in einem Hotel in Meran bucht, wird man begeistert sein, wieviel Natur - trotz Kurstadt - sich in Reich- und Sichtweite befindet. Bestes Beispiel dafür, dass es gut ist, wenn man in Einheit mit der natürlichen Umwelt lebt, ist die kürzlich verstorbene, 111 Jahre alte Theresia Staffler Breitenberger, die – wie kann es anders sein – im Ultental wohnte.

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Winter in Südtirol

Jan. 11., 2010 | 11:49 am

Rodeln

So, die gemütliche Zeit im Advent ist vorüber. Schon merke ich...das ist eben der Rhythmus des Jahres... dass die innere Ruhe schwindet. Auf geht’s! Vielleicht spür ich ja das Tief Daisy, das auch munter durch Europa wütet. Südtirol beweist in diesem Fall wieder seine geschützte Lage. Raus auf die Pisten und runter mit Rodel oder Ski. Sonne tanken, im Schnee wühlen, rutschen, bauen, einfach nur genießen!! Ich wollte schon immer mal die längste Bergachterbahn Italiens ausprobieren, die liegt ober unserer Kurstadt im Skigebiet Meran 2000. Außerdem finde ich die Therme in Meran voll cool (oh, ich klinge wie meine Söhne). Sie bietet etwas Abwechslung zum weißen, kühlen Draußen und öffnet alle Poren des Körpers für eine intensive Reinigung. Zudem sind beide sportlichen Aktionen sehr gut für den Erhalt der Gesundheit. In diesem Winter scheint dieser Fakt besonders wichtig zu sein. Hören wir doch immer wieder unheimliche Berichte über die Schweinegrippe und ihre gefährlichen Auswirkungen. Wobei nicht nur ich davon überzeugt bin, dass sehr viele der Berichte einfach nur der Panikmache und der Pharmaindustrie dienten :-).

Auf jeden Fall verlangt mein Körper nach Bewegung. Die kann er gerne haben! Schnee und Wasser – ich komme!!!

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Glühwein in Tirol

Okt. 23., 2009 | 09:39 am



Huch, es wird zwar wieder wärmer, doch haben wir eindeutig begriffen: Der Winter ist fast da. Die Monate verfliegen und schon haben wir Ende November. Was im Dezember auf uns wartet, ist eh klar. Und jedes Jahr nehme ich mir vor, dass es gemütlich und erholsam wird im Advent. Dass ich den einen oder anderen Weihnachtsmarkt besuche und gaaanz gemütlich durchforste nach neuen Ideen oder einfach nur als Balsam für die Seele. Nicht nur der Kinder wegen, denn es ist auch für mich Große gut, wenn ich entspannt durchs Leben gehe.

Heuer werde ich mir vielleicht den Christkindlmarkt in Salzburg vornehmen, den Christkindlmarkt in Innsbruck in Tirol lasse ich dafür sausen. Meine Idee wäre es, noch einen kleinen anzusehen wie den Weihnachtsmarkt samt lebender Krippe in Neumarkt oder den Winterwald in Eppan und nebenbei die Krippen in St. Pauls ansehen. In Bozen interessieren mich nur die Außenstellen wie der Winterwald im Palais Campofranco oder die Handwerksschau auf dem Musterplatz....oh und schon bin ich wieder dabei, mir zuviel vorzunehmen. Auf jeden Fall freu ich mich auf Kerzenlicht, Romantik, Räucherwerk und kuschelige Stunden zu zweit oder zu viert, egal. Weihnachtsmärkte, ihr könnt kommen!

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Nordwind zur Genüge am Gardasee

Jul. 23., 2009 | 09:31 am

So was habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Am letzten Wochenende, also am 18. und 19. Juli, waren wir am Gardasee. Bereits das Gewitter in der Nacht hat uns schon auf guten Wind gestimmt und so sind wir schon sehr früh von zu Hause, der Seiser Alm in Südtirol, in Richtung Gardasee gestartet. Doch am See angekommen, war immer noch schlechtes Wetter und auch der Wind war noch nicht da. Wir hofften somit, dass das Wetter noch im Laufe des Tages besser werden würde und wir endlich windsurfen konnten. Lange brauchten wir auch nicht zu warten und die Wolken lösten sich langsam auf. Wir fuhren mit dem Auto von Torbole nach Torri del Benaco und schon als wir ankamen, wurden wir von einigen mutigen Windsurfern im Wasser willkommen geheißen. Wir mussten unser kleinstes Segel auspacken und auch das war noch viel zu groß! Gegen Mittag wurde der Wind etwas schwächer, doch dann, als man im Norden wieder einige schwarze Wolken sah, wurde der Wind nochmals stärker und war dann auch am ganzen Nachmittag da. Von Südwind gar keine Spur. So was habe ich echt schon lange nicht mehr gesehen :-)! Herrlich!

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ARCADIA Val di Sole: Blaskapellenfest

Mai. 11., 2009 | 09:44 am


In Zusammenarbeit mit dem Verband der „Apfel-und Gourmetstraße“ organisiert das Tal der Sonne, Val di Sole, im Trentino am 30. und 31. Mai 2009 ein großes Fest. Die besten Blaskapellen aus dem Trentino und auch außerhalb der Provinz werden an besonderen historischen Plätzen, die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind, ihre Weisen vortragen. Die an die 200 Mitglieder der Musikkapellen werden auch gemeinsam spielen, ein garantiert interessanter musikalischer Beitrag.
Im Angebot sind auch önogastronomische Stands, Naturprodukte, antike Geschmäcker und zu sehen gibt es einheimisches Handwerk mit langer Tradition. Die Gemeinde Caldes (am Fuße der Brentadolomiten) und der Verein „Strada della Mela e dei Sapori delle Valli di Non e di Sole“ legen sich für diese Veranstaltung eifrig ins Zeug. Darum denke ich, dass sich ein Besuch nicht nur für Liebhaber der Blasmusik auf jeden Fall lohnt. Glasharmonika- und Hackbrettkonzerte ergänzen das Angebot. Hmm, das wär was für kleine musikalische Jungs... Staunen wär da sicher an der Tagesordnung.

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Schräge Volksmusik in Dorf Tirol

Apr. 30., 2009 | 08:44 am



Auf ins Burggrafenamt:
Eine "schräge" Musikveranstaltung läuft gerade in Dorf Tirol bei Meran: "Tiroler Kulturfrühling" nennt sich das Ganze und geboten werden Volksmusik-Konzerte aller Arten - von alter, uriger Volksmusik, so wie sie wahrscheinlich Opa und Oma kennen, bis hin zu Crossover-Volksmusik, aufgepeppt von experimentierfreudigen heimischen und aus benachbarten Ländern kommenden Musikgruppen. "Rückbesinnung auf Heimat und alte Werte", heisst es in der Beschreibung der Veranstaltung. Was auch immer das genau heissen mag... Das Programm klingt aber wirklich vielversprechend - wenn man diesen Musikstil mag. Kuriose Bandnamen wie "Da Blechhauf'n" und "Die Schmeichler" machen mich wirklich neugierig. Und das Beste: auch kulinarische Leckerbissen werden bei den Konzerten serviert. Genuss für Gaumen und Gehör also. Dorf Tirol, da war ich noch nie, das wäre mal ein Anlass, diesem Ort bei Meran mal einen Besuch abzustatten... oder?!
Hotel Meran

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Die Weinstraße in Südtirol

Apr. 21., 2009 | 10:05 am



Die Südtiroler Weinstraße ist für Kenner des Landes ein Begriff. Sie liegt im Süden Südtirols und ist ein sehr beliebtes Ziel vieler Gäste im Land. Und da die Lage im warmen Süden ideal für bestimmte Weinsorten ist, herrscht hier die Weinkultur eindeutig vor. Der Wein prägt auch das Leben vieler Menschen in dieser Zone des Landes. Landwirte, Kellereien und die Gastgeber in den Orten leben von der Vermarktung des edlen Rebensaftes. Sehr viele Veranstaltungen wie die Südtiroler Weinstraßenwochen oder der Weinwandertag in Kaltern bringen ihn den Menschen auf sehr angenehme Weise näher und viele Gäste aus dem Norden kommen gerade wegen diesem Schwerpunkt in die Orte von Nals bis nach Salurn. Mit dabei sind auch die Hochburgen wie Kaltern, Eppan oder Tramin, deren Namen schon sehr vielen Kennern ein Begriff ist. Und wer Weinreisen gerne macht, der ist auf diesen Seiten genau richtig.

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Labyrinth Kränzel

Mär. 19., 2009 | 11:12 am


In Tscherms wird am 6. April 2009 wieder ein ganz besonderes Highlight eröffnet. Seit 2004 arbeitet die Adelsfamilie Pfeil an ihrer Idee. Dabei entstand und entsteht immer noch ein sehr durchdachtes Angebot an einer besonderen Pflanzenwelt, philosophischen und/oder spirituellen Lehren, einem harmonischen Landschaftsbild und einem Irrgarten. Die Pflanzen sind übrigens so angeordnet, dass sie immer wieder zum (erlaubten) Pflücken und Verkosten einladen. Auch Kunstwerke sind in das Konzept eingebaut und es werden immer mehr. Natürlich darf man die Kunst auch erwerben, außerdem wird das inzwischen sehr große Angebot abwechselnd zur Schau gestellt. Jedes Jahr hat sein Thema.
Im Ansitz Kränzel, an den der Irrgarten
angebunden ist, hat Familie Pfeil eine Weinschänke samt Restaurant eingerichtet und mit gemütlichen Stuben bzw. einem Gastgarten mit Bach einen besonderern Ort der Erholung erschaffen.
Und weil der Garten nun schon etwas weiter gewachsen ist, dürfte in diesem Jahr ein Besuch besonders interessant sein. Die Info hab ich mir geholt. Jetzt ab zur Wochenendplanung!

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Das Frühlingstal zwischen Eppan und Kaltern

Mär. 5., 2009 | 09:43 am


Das Frühlingstal ist eines der vielen besonderen Orte in Südtirol, der besondere Schönheit zu bieten hat. Hier wird die Natur in ihrer Ursprünglichkeit belassen und besondere klimatische Beschaffenheiten bringen ganz eigene Phänomene an den Tag. Die geschützte Lage des kleinen Tales lässt bereits Ende Februar die Märzenbecher (weiße Frühlingsknotenblume) blühen. Anfang März gesellen sich dann Leberblümchen, Primeln und Maiglöckchen dazu, um später durch Veilchen, Scharbockskraut und Windröschen abgelöst zu werden. Die beliebteste Botschaft jedoch bietet das Frühlingstal mit Ende eines jeden Winters, wenn es mit den ersten Blüten im Jahr auftrumpfen kann. Sehr viele Menschen kommen in dieser Zeit hierher, um die warme Jahreszeit mit allen Sinnen zu erleben. Das Tal liegt zwischen dem großen Montiggler und dem Kalterer See, die ebenfalls zu einer Wanderung in romantischer Umgebung einladen. Und da Kaltern und Eppan ganz klar im Süden Südtirols liegen, sprießt das Grün sowieso schon bald. Übrigens hat der Bach im Frühlingstal, der in den letzten Jahren eher ein Rinnsal war oder teilweise gar nicht floss, heuer sehr viel Wasser. Sehr zur Freude der Kinder. Also: Gummistiefel und volle Wechselwäsche mitnehmen, dann kann dem Spaß am Bach Nichts mehr unterbrechen.

Eppan Hotel

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Südtirol in Brüssel

Feb. 27., 2009 | 09:25 am

Die EU-Wahlen stehen bevor. Und da die Posten in unserer Landesregierung mehr oder weniger vergeben oder „ausgepacktelt“ sind und Landesrat Hans Berger sich endgültig für sein Heimatland entschieden hat, stehen bereits wieder sieben Personen stramm und stellen sich der Wahl in das Europaparlament. Aus dem ganzen Land werden die Kandidaten vorgeschlagen und es handelt sich dabei um bekannte und neue Gesichter. Herbert Dorfmann aus Brixen, Rosmarie Pamer aus dem Passeiertal, Christoph Perathoner aus Bozen und Harald Stauder aus Meran sowie der ehemalige Bauernbundobmann Georg Mayr und Helmuth Pinggera werden auf der Liste aufscheinen. Und die Frauen im Landtag Südtirols werden nun die einzige „Schwester“ unterstützen. Denn Verstärkung in die Regierung zu holen, ist ihnen nicht gelungen. Wäre Landesrat Berger nämlich nach Brüssel, wäre Julia Unterberger als Verstärkung des weiblichen Geschlechts in den Landtag nachgerückt. Na, dann eben nicht. Und um der Linie und den Frauen treu zu bleiben, werden Martha Stocker und Co. für Rosmarie Pamer werben. Die Männer stellen sich sowieso sehr gut selbst dar und einige scheinen sogar sehr kompetent zu sein. Lassen wir uns überraschen!

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Von Pendlern und Zügen in Meran, Bozen und Co

Jan. 28., 2009 | 11:07 am

Sie ist wieder mal wahr geworden. Die These, dass Landesräte nach den Wahlen wesentlich weniger in den Medien erscheinen um ihre Arbeit zu präsentieren. Unser sogenannter Mobillandesrat z.B., Thomas Widmann, der war doch vor den Wahlen im Herbst 2008 sowas von aktiv und unterwegs. Es schien, als wollte er innerhalb kürzester Zeit alle Probleme, die es im Südtiroler Verkehr gibt, beseitigen. Vor allem ließen die Pressemitteilungen vermuten, dass er damit sehr erfolgreich war. Doch leider ist dem nicht so. Die Umsetzung der Fahrpläne der öffentlichen Verkehrsmittel z.B. sieht in der Praxis leider nicht so positiv aus. Verspätungen der Züge sind an der Tagesordnung und über die Zustände der Waggone der „Ferrovia Statale“ wollen wir gar nicht reden. Der Geruch allein spricht schon für eine Erneuerung der Garnituren, kaputte Türen kommen immer wieder vor. Vor allem die Pendler aus dem Eisacktal oder jene aus dem Vinschgau, Naturns oder Meran möchten gerne pünktlich zur Arbeit und zur Schule kommen. Was kaum möglich ist. Eines ist sicher: So kann es nicht bleiben!
Da heißt es für Widmann, unseren Landesrat: ordentlich nacharbeiten, denn unzufriedene Pendler bringen alles andere als gute Werbung.

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Winterurlaub in Meran und Umgebung

Jan. 19., 2009 | 09:40 am


Meran ist nicht weit vom Überetsch entfernt. Also werden wir uns den Schnee auch im Burggrafenamt etwas näher anschauen. Mal sehen, was es hier für Skigebiete gibt.
Die Wahl ist überschaubar, ein großer Vorteil. So fällt die Entscheidung leicht und man ist schnell an Ort und Ziel. Jedes der fünf Skigebiete in der Umgebung von Meran bietet die bestmöglichen Aufstiegsmöglichkeiten, die zu landschaftlichen Höhepunkten führen, denn den beeindruckenden Rahmen für einen erholsamen Tag im Schnee bieten die Alpen rundherum. Für den sorglosen Genuss haben die Anbieter die SkiCard erdacht, die das Skifahren in den fünf Wintersportorten zu ermäßigten Preisen möglich macht. Die Ansprüche dürfen auch gerne hochgestellt werden. Am Schnalstaler Gletscher am Ende des Schnalstales sind 35 Pistenkilometer auf Höhen bis zu 3.500 m ü.d.M. vorbereitet, die Schwemmalm im Ultental bietet breite Pisten im mittleren Schwierigkeitsgrad und eine beeindruckende Aussicht, Meran 2000 und das Vigiljoch liegen ganz nahe oberhalb der Kurstadt bzw. über Lana und sind mit sanften Hügeln für Familien sehr gut geeignet. Dann bleibt nur noch Pfelders, ganz hinten im Passeiertal, das mit einem autofreien Dorf wirbt und ebenfalls Groß und Klein in seinen Bann zieht.
Die SkiCard bietet eine 3, 4, 5 oder 6 Tageskarte, die innerhalb von 7 Urlaubstagen genutzt werden kann. Und in jedem Skigebiet stehen die Skikindergärten zur Verfügung. Ich glaub, ich seh mir die Schwemmalm als nächstes an.

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Highspeedrennen auf der Seiser Alm

Dez. 16., 2008 | 09:06 am


Am Sonntag lieferten sich geschickte Skifahrer auf der Goldknopfpiste der Seiser Alm ein Rennen, das entgegen aller Erwartungen nicht für den schnellsten Skifahrer der Welt – Simone Origone – entschieden wurde. Einheimische Skifahrer maßen sich an Origone, der auf seinen zwei Brettern ganze 251,4 km/h an Fahrgeschwindigkeit erreichen kann. 2007 war es keine Frage, der Mann gewann den Wettbewerb. Doch 2008 brachte erstaunliche Veränderung: Es waren deren sieben (7) Skifahrer, die noch schneller als Simone Origone den Hang hinuntersausten und dafür natürlich ordentlich belohnt wurden. Ein Saisonskipass in Gröden/Seiser Alm konnte auch der schnellste der Gruppe, Erich Malfertheiner aus Kastelruth
mit 106,6 km/h mit nach Hause nehmen. Simone Origone sauste „nur“ 105, 53 km/h schnell den Hang hinunter.

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Pfelders im Passeiertal

Dez. 12., 2008 | 12:55 pm



Die ruhige Art, den Winter zu genießen, findet man im hintersten Passeiertal. Der verkehrsberuhigte Ort führt direkt zum Start ins Ski- und Rodelvergnügen. Citybusse und der Dorfexpress fahren ihre Passagiere zu den Liften. Und: Das Skivergnügen ist ganz nah. Ob in Pfelders
oder auf dem Skigebiet Jaufen/Ratschings, der Naturpark Texelgruppe trägt mit schneebedeckten Bergen auf seine Weise zum winterlichen Erlebnis bei. Winterreiten und Fahrten mit dem Pferdeschlitten oder eine Schneeschuhwanderung wären übrigens die Alternative für jene, die Skifahren oder Rodeln nicht so sehr mögen. Wer im Passeiertal übernachten möchte, kann hier nachschauen:
Hotel Passeiertal

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Schneechaos in der Provinz von Trient

Dez. 2., 2008 | 10:10 am


Schneechaos im sonst sehr sonnigen Südtirol, Schneechaos auch im Trentino. „Es kimp von unten“, sagen die Unterlandler und Überetscher und meinen damit, dass das Wetter, der Regen bzw. der Schnee vom Süden her zieht. Und das war in den letzten Tagen auch so. Das frühzeitige, starke und für den Süden Südtirols sehr ungewöhnliche Schneetreiben hat nicht nur hier Schaden angerichtet und den Verkehr lahmgelegt. Auch im Trentino kam es wegen des heftigen Schneefalles zu Stromausfällen, die zum Teil auch heute noch nicht behoben sind. Im Nonstal blieben die Schulen sogar geschlossen und manche in Südtirol mussten die Kinder nach Hause schicken, da die Lehrpersonen nicht zum Unterricht kommen konnten. Im südlicheren Italien machten den Menschen starke Regenfälle zu schaffen. Das Hochwasser in Venedig, das seit 30 Jahren nicht mehr diesen Pegel erreicht hatte, ist schon seit Tagen in aller Munde. Ein starker Sturm brachte bei Neapel und Palermo nicht nur die Schifffahrt durcheinander. Ich denke, wir Südtiroler sind in der glücklichen Lage, keine sehr großen Schäden beklagen zu müssen und dürfen noch dazu sehr viel Schnee genießen. Mal sehen, wann uns der nächste klimatische Ausnahmezustand erreicht.
Natürlich sind Skigebiete und Organisatoren von Weihnachtsmärkten über die weiße Pracht sehr erfreut. Wer in Südtirol ein Hotel sucht, kann sich auch hier informieren: Südtirol Hotel.

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Highlights im Schnalstal

Nov. 7., 2008 | 09:27 am


Schneekristalle

In Südtirol gibt es einen Ort, an dem man Sommer wie Winter den Schnee genießen kann. Das ganze Jahr über liegt im Schnalstal der Schnee in Höhen von 2000 bis 3000 m. Auch Nationalteams aus den nordischen Ländern wie Norwegen kommen hierher, um ihre Fitness zu stärken. Und für viele Fotografen aus der Modebranche bietet sich im Schnalstal die perfekte Möglichkeit, bereits im Sommer die Winterkollektionen für Kataloge bildlich festzuhalten.
Doch einige Dinge wusste ich nicht: So gibt es auf dem 3200 m hohen Gletscher einen Eisdom, konstruiert vom amerikanischen Künstler Tim Linhart. Die Kathedrale aus Eis diente vor allem als Ort, an dem Eismusik gemacht wurde. Auch in der kommenden Saison sollen diese Konzerte stattfinden. Und damit die Kathedrale im Sommer nicht zu sehr schmolz, umhüllte man sie mit 5000 m² Flies. Also dann kann die Saison samt Musik wieder beginnen.

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Martinimarkt in Girlan

Okt. 20., 2008 | 11:04 am



Irgendwie kommt in der Zeit, in der die Traktoren die Straßen blockieren, ein erwartungsvolles Gefühl in den Überetschern hoch. Die Überetscher, das sind die Menschen, die in Eppan und Kaltern leben und wissen, dass nach der Zeit der Ernte vor allem die Zeit des Feierns kommt. Denn wenn alle Äpfel gepflückt und Trauben „gewimmt“ sind, dann ist bald der 11. November. Am Tag des Hl. Martin feiert man in Girlan den Kirchtag, der sich für Anrainer und Gäste zu einem Festtag der Superlative entwickelt hat. Das ganze Dorf wird von Marktständen gefüllt. Sogar die NEUEN Traktoren stehen zur Besichtigung bereit und es ist einfach eine Freude, bei strahlendem Sonnenschein in der Menschenmenge zu „baden“.
Außerdem sind von Girlan aus sehr schöne Herbstwanderungen möglich, die den ruhigen Ausgleich zum „durch die Stände Bummeln“ bieten. In Richtung Montiggl z.B. kann sich jede Familie auf den Weg machen. Übrigens gibt es eine Karte, die die wichtigsten der zahlreichen Schlösser in Eppan zeigt. Mit genauer Adresse und eigenem Artikel! Außerdem sind einige andere Sehenswürdigkeiten auch noch zu sehen - für die perfekte Organisation :-)!
Eppan Karte

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Advent in Bozen

Okt. 14., 2008 | 09:22 am


Rathausplatz in Bozen

Bozen ist Südtirols Landeshauptstadt. Und Bozen
ist der Regierungssitz unseres Landes. Also eine sehr „gewichtige“ Stadt, in der sich auch die Christkindlmärkte in einem anderen Ausmaß „abspielen“ als anderswo. Der Christkindlmarkt in Bozen besteht aus mehreren, die einander aber doch in einem harmonischen Zusammenspiel ergänzen. Der Winterwald im Palais Campofranco überzeugt seit einigen Jahren mit seiner ganz besonderen Atmosphäre in adeligen Mauern.
Die Handwerker zeigen ihre Materialien und ihren Beruf am Rathausplatz. Der Wohltätigkeitsmarkt der Onlusvereine stellt diese und ihre Projekte in der Silbergasse, am Kornplatz und in der Mustergasse vor und verkauft auch Baumschmuck, Geschenksartikel und Dekorationsideen. Die traditionelle Weihnachtsschau des Handwerks öffnet am 5. Dezember am Musterplatz und bietet wie jedes Jahr die schönsten und kreativsten
Geschenksideen in jeder Größe. Und als kleines Zusatzzuckerl ist das Bienenfest am 8. Dezember noch eine Erweiterung des Angebots an Ideen für die Bescherung am Hl. Abend. Aber dem ist nicht genug. Wer zuhause nicht zur Ruhe kommt, kann sich weiter durch die adventliche Zeit führen lassen.
In den Kirchen der historischen Altstadt werden nämlich 2008 besondere Konzerte passend zur Adventzeit stattfinden, um das Angebot zu erweitern und abzurunden. Das musikalische Motto in Bozen lautet in diesem Jahr: „Advent der Hoffnung – Musik der Hoffnung“ und es werden vier Schwerpunkte gesetzt: Der „Advent der Völker“ soll die Vielfalt an Menschen im Land zusammenführen. Ethnologie, Volkskultur und Musik aus den verschiedenen Ländern werden vorgestellt. „Internationaler Advent“ nennt sich der zweite Leitsatz, in dessen Rahmen große Werke aus der Welt berücksichtigt werden. Die Tradition, die in Südtirol ihren ganz eigenen Charme besitzt, zeigt sich in den „Turmbläsern“. Und als letzten Punkt wird das wichtigste religiöse Instrument gewürdigt, Konzerte auf der „Orgel“ stehen ebenfalls auf dem Programm.
Viele Menschen, vor allem aus dem Süden, kommen, um sich die alpine Weihnacht anzusehen und die ganz besondere Atmosphäre zu genießen. Der Advent in den Dolomiten, hat für mich schon ein ganz spezielles Flair!

Wer sich die Stadt ansehen will, kann dies mit Hilfe dieser Karte von Bozen tun.
Weihnachtsmarkt Meran

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Kuchlkastl in Völs am Schlern

Okt. 8., 2008 | 11:39 am

Die Seiser Alm ist Winter wie Sommer ein Genuss! Wenn man nicht die (teuren) Fortbewegungsmittel benutzen muss :-). Zur Gegend der Seiser Alm gehören auch Völs sowie Seis am Schlern und - logisch - das bekannte Kastelruth. Das kleine Völs lockt mit dem Völser Weiher und mit den verschiedenen Aktionen der Gastwirte und Hoteliers. Das Völser Kuchlkastl z. B. ist im Herbst sehr beliebt und in seiner Art eine der ältesten Veranstaltungen. Und wer die Sehenswürdigkeiten der Gegend genauer ansehen will, der sollte sich auf der Karte der Seiser Alm umschauen. Mein Tipp: Zoomen lohnt sich :-)!

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Die Südtiroler Weinstraße

Okt. 2., 2008 | 11:59 am



Sie zieht durch wunderschöne Gegenden und erreicht oberhalb des Kalterer Sees ihren Höhepunkt. Manche finden die Fahrt durch das Etschtal während der Apfelblüte sehr faszinierend und andere wieder zweigen immer wieder ab in wunderschöne Dörfer, die – vor allem bei Sonnenschein – romatisch und märchenhaft anmuten. Den Namen
Südtiroler Weinstraße hat sich auch ein Verein angeeignet (die Straße kann sich ja nicht wehren ;-)) und ist nun mit vollem Schwung dabei, sich selbst und natürlich auch die 15 Orte in Europa bekannt zu machen. So stehen jetzt an der Weinstraße, aber auch an Nebenstraßen (eher unscheinbare) Schilder mit Logo und Bezeichnung, die eigene Homepage ist voll in Aktion und die „Südtiroler Weinstraßenwochen“ haben schon zum zweiten Mal alle Organisatoren ordentlich gefordert.
Als Zeitpunkt dieser großen, vielschichtigen Veranstaltung haben die Macher Mai und Juni gewählt und für volle 14 Tage gibt’s Weinaktionen, dass einem der Kopf (so oder so) brummt. Jeder Ort von Nals, Terlan, Andrian bis hinunter nach Auer, Montan, Margreid und Salurn bietet Verkostungen, Lesungen, Sektfrühstück (was hat das mit Wein direkt zu tun?) an. Neue „Events“ wurden aus dem Boden gestampft und eine der vorher schon großen Weinverkostungen wie jene in Bozen wurde einfach in das Programm integriert. So ganz nebenbei übersättigt man das Angebot an Veranstaltungen in dieser Zone Südtirols. Bereits vorher gab es die Weinkulturwochen in St. Pauls oder eben die gut verteilten verschiedenen Verkostungen wie das Gewürztraminer Symposium alle zwei Jahre, die Unterlandler Weinkostwoche im Herbst und eine Präsentation der Weine im Frühling in Eppan und eine im Herbst in Kaltern. Wenn das nur mal nicht zuviel wird!

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